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MIT WASSERSTOFF ZUR MODELLREGION
IM RHEINISCHEN REVIER

Auftaktveranstaltung vom 02.09.2021

zum Projekt

HELMHOLTZ-CLUSTER FÜR NACHHALTIGE UND INFRASTRUKTURKOMPATIBLE WASSERSTOFFWIRTSCHAFT (HC-H2)

Der Strukturwandel im Rheinischen Revier setzt die Region tiefgreifenden Veränderungen aus – weg von der Kohle, hin zu einer Energieregion mit Zukunft. Innovative Wasserstofftechnologien bieten hierbei die herausragende Chance, die Energiewende nachhaltig zu gestalten und zugleich sichere Arbeitsplätze zu etablieren. Die Förderung des „Helmholtz-Clusters für nachhaltige und infrastrukturkompatible Wasserstoffwirtschaft (HC-H2)“ durch die Bundesregierung und die nordrheinwestfälische Landesregierung ist ein wesentlicher Baustein, um das Rheinische Revier zu einer Wasserstoff-Modellregion mit europaweiter Strahlkraft zu entwickeln.

Das Forschungszentrum Jülich packt mit an, damit der Wandel im Rheinischen Revier gelingt. Dabei kommt ihm seine wissenschaftliche Expertise auf den Zukunftsfeldern Information, Bioökonomie und Energie ebenso zugute wie seine besondere Lage mitten im Rheinischen Revier. Wasserstoff bietet große Innovationspotenziale und ist damit eine zentrale Säule für eine CO2-freien Energieversorgung. Dies untermauern auch die jüngsten politischen Wasserstoffstrategien auf nationaler und europäischer Ebene. Das Forschungszentrum Jülich hat sich zum Ziel gesetzt, wegweisende Konzepte für eine innovative und nachhaltige Wasserstoffwirtschaft und -infrastruktur voranzutreiben. Das „Helmholtz-Cluster für nachhaltige und infrastrukturkompatible Wasserstoffwirtschaft (HC-H2)“ wird hierfür als zentraler Nukleus dienen, der künftig unterschiedlichste Wertschöpfungsketten abdecken wird. Durch seine Verknüpfung mit Demonstrationsanlagen soll sich das HC-H2 zu einem wissenschaftlichen und technologischen Leuchtturm entwickeln, der auch wegweisend für andere Regionen werden kann.

Wasserstoff kann erneuerbare Energie speichern, die dann in Brennstoffzellen wieder in Strom umgewandelt wird. Es ist jedoch aufwändig, Wasserstoff zu transportieren oder zu speichern. Wissenschaftler:innen des Forschungszentrums Jülich haben eine Lösung entwickelt, Wasserstoff einfach, sicher und kostengünstig anzubieten: Mit dem LOHC-Flüssigspeicher lässt er sich als Kraftstoff und Energiespeicher erschließen. Im Fokus des HC-H2 stehen neben der LOHC-Technologie weitere flüssige Wasserstoffspeicher.

Am 2. September 2021 gaben Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, und Thomas Rachel MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, gemeinsam mit weiteren Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft live den Startschuss für die Wasserstoff-Modellregion der Zukunft.

©Forschungszentrum Jülich / Ralf-Uwe Limbach

Sie haben den Live-Stream verpasst? Hier geht’s zur Aufzeichnung. 

Weitere Informationen zur Wasserstoff-Forschung am Forschungszentrum Jülich finden Sie hier.